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Posta Marcucci

Wir glauben an die Menschen

Angesichts des dramatischen Notstandes, der das Coronavirus im ganzen Land hervorruft, haben wir als touristisches Unternehmen uns gefragt, welchen Beitrag wir zur Unterstützung von Ärzten, Pflegekräften und anderen spezialisierten Hilfskräften leisten können, die an vorderster Front dieser immensen Tragödie kämpfen. Als kleinen Beitrag und auch, um der hart von der Krise betroffenen Touristikbranche einen Impuls zu versetzen, möchten wir mit denjenigen Mitteln helfen, die uns zur Verfügung stehen. Und das sind Gastfreundschaft, Solidarität, Menschlichkeit.

Wir glauben an die Menschen

um denjenigen, die an vorderster Stelle kämpfen, nicht nur Verständnis und Bewunderung entgegenzubringen. Wer an vorderster Front alles gibt, wer riskiert, wer sich als Individuum, als Mensch, in seinem Beruf zu hundert Prozent und mehr engagiert, soll konkret auch die Möglichkeit zur Erholung, Entspannung, zum Durchatmen erhalten. Denn diesen Menschen, und das ist alles andere als eine Floskel, gilt unsere ganze, uneingeschränkte Bewunderung.

 

Was wir ihnen anbieten, ist ein Urlaubstag in unserem Hotel Albergo Posta Marcucci in Bagno Vignoni, einem historischen Thermalstädtchen im Val d’Orcia in der Toskana. Das Val d’Orcia ist ein UNESCO-Welterbe, aber uns ist wohl bewusst, dass in diesem Fall das echte Welterbe der Menschheit all die Menschen sind, die alles geben, mitunter sogar ihr eigenes Leben, damit wir dieser Krise Herr werden.

Wir haben Kontakt zu Paolo Miranda aufgenommen, der seit neun Jahren als Pfleger auf der Intensivstation im Krankenhaus von Cremona in der Lombardei arbeitet. Paolo ist außerdem ein begeisterter Fotograf, obwohl er jetzt für sein Hobby natürlich keine Zeit mehr hat. Doch nun hat er seinen Fotoapparat mit auf die Station genommen, um den Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front zu dokumentieren. Auch Paolos Frau Corinne arbeitet als Krankenschwester in erster Reihe mit. Aus den Bildern, die Paolo von der Krankenhausarbeit mit ihrer aufwühlenden Notfallroutine geschossen hat, haben wir zwei ausgewählt, die uns in ihrer Dramatik beispielhaft erscheinen. Sie sind ein konkretes Beispiel für die echte, authentische, ungeschminkte Realität, die Hunderte und Tausende unserer Mitmenschen jeden Tag in den Krankenhäusern ganz Italiens leben.

 

 

Das erste Foto zeigt die Krankenschwester Monica, nachdem sie gerade ihr eigenes Testergebnis erhalten hat. Sie hatte Angst gehabt, denn sie war in engem Kontakt mit einer Person gewesen, die mit Corona infiziert war. Sie freut sich, lacht und umarmt schließlich eine Kollegin, weinend vor Glück: Das Testergebnis ist negativ. Monica ist normalerweise eine zurückhaltende Frau, doch angesichts dieser großen Erleichterung lässt sie sich gehen. Wir sind alle Menschen. Und Angst ist etwas sehr Menschliches.

Das zweite Foto zeigt die Krankenschwester Donata. Die Gesichtsmaske, die sie trägt oder vielleicht gerade abnimmt, hat ein Kind aus ihrer Station bemalt. Und hinter Donatas vor Müdigkeit zufallenden Augen ist das ganze, ungeheure Gewicht zu sehen, das Menschen wie sie auf ihren Schultern tragen.

Unsere Aktion ist ganz einfach und minimal. Menschen wie Monica und Donata, also den Ärzten, Pflegern und Notfallhelfern, die an vorderster Front gegen Covid-19 kämpfen, möchten wir einen Tag unserer Gastfreundschaft schenken, der jeweils auch Begleitperson und Kinder miteinschließen soll. Denn auch nur ein einziger Tag im friedlichen Paradies von Bagno Vignoni ist ein kleines großes Wunderheilmittel. Auch irgendwann morgen wieder, wenn all das hier hoffentlich hinter uns liegt. Ein Dankeschön von der ganzen Familie Costa und ihren Mitarbeitern. Für uns seid ihr alle Helden. Und wir erwarten euch mit offenen Armen.